ART 'N CARD Geschichte

Das außergewöhnliche und das liebevoll gepflegte Sortiment von Art’n Card hat den Laden zu einem Muss in vielen Shopping-Guides gemacht. Vielen Nichtbremern gilt er als Geheimtipp, wenn sie ihn bei einem Rundgang durch das „Viertel“ entdeckt haben.

Die Geschichte des Geschäfts beginnt 1983, einen Tag vor Nikolaus.  Jens Schumacher eröffnet Am Dobben 65 in Bremen auf "großzügigen" 18 Quadratmetern  Art'n Card.

Ein Geschäft auf zwei Ebenen, im wahrsten Sinne des Wortes: Zum einen, weil der Ladenraum nach der Hälfte abbricht und sich über eine Treppe im Souterrain fortsetzt, zu anderen, weil es die beiden Angebotsebenen Postkarten und Plakate plus Fertigwechselrahmen aus Aluminium gibt.

Fertigwechselrahmen aus Aluminium sind in den 80er Jahren noch ziemlich neu und cool. Jens Schumacher hatte sie bereits in Paris gesehen, wo rund um das Centre Pompidou Plakate und Kunstdrucke gleich mit fertigem, farbigen Aluminiumrahmen verkauft wurden.

Das ist das Ende der Ära des mit Stecknadeln an die Wand gepinnten Posters. Diese Form der Aufhängung hatte das bis dahin die Zimmerwände vieler Studenten und junger Leute geschmückt.

Auch die weitere Produktgruppe, die Jens Schumacher führt, die Postkarte, erlebt in den 80er Jahren eine Renaissance.  Die  Formate der Klappkarte werden größer, die Motive - meistens Fotografien - werden frecher. Aus den USA kommen Karten mit sich auffaltenden POP-UP-Bildern, mit ironischen Kommentaren oder mit „Sound“, der durch eine geriffelte Plastikschnur an einem gewölbten Kartenrücken erzeugt wurde, wenn man mit dem Daumennagel darüber ratschte. Alles ganz analog...

Im Sommer 1987 "expandiert" ART 'N CARD auf stolze 40 m² in das Ladengeschäft Am Dobben 69, neben dem Kaffee- und Teeladen Hemken, der heute noch dort ist.

Hier gibt es noch mehr Karten und eine größere Auswahl an Kunstdrucken und Plakaten. In einer kleinen Werkstatt über dem Laden, der gemeinsam mit dem Teeladen auch als Büro genutzt wird, können nun individuelle Rahmungen und Zuschnitt-Rahmen gefertigt werden.

Hier kann 1988 auch das 5 jährige Jubiläum von Art’n Card gefeiert werden, zu dem Freunde eine Überraschungsparty organisieren.

Auch das 10 jährige Geschäftsjubiläum findet im Laden Am Dobben 69 statt.

1996 zieht ART 'N CARD noch einmal um und ist seitdem Vor dem Steintor Nr. 46  zu finden. Damit verdoppeln sich die Verkaufsfläche und die Möglichkeiten.  Zunächst nur mit kleiner Werkstatt können in den folgenden Jahren die Werkstattflächen erweitert werden.

An Produkten kommen kleine Geschenkartikel oder ausgefallene Designerstücke hinzu.

ART 'N CARD hat sich durch seine lange Erfahrung im Bildereinrahmen die Anerkennung von Kunden und Kunstinstitutionen erworben. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich eine große Menge an Fachwissen rund um Bild und Rahmen angesammelt, von dem die Kunden profitieren können.

2001 wird in den Räumen über ART 'N CARD die Galerie Kramer eröffnet, die seitdem von Elke Kramer geführt wird.

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